Presse

1993 Südkurier, Heidi Himmler: „Dramatische Tonköpfe in großer Ruhe“ „…Blanka Wilchfort stülpt die Innenseite des Menschen nach außen…sie entlarvt den Menschen geistig und seelisch, bis er sich „nur „noch Kopf“ materialisiert darstellt. Somit liegt Klaus Schultze genau richtig, wenn er die außergewöhnliche Dynamik und Dramatik der gezeigten Stücke anspricht, eil sie tiefe Probleme mit unglaublicher Ruhe in Form bringen…“

2000, Bayerische Staatszeitung „Die symbolträchtige Skulptur von Blanka Wichfort…gab zu vielerlei Interpretationen Anlass: die einen entdeckten in ihr Mütterliches die anderen fanden sie archaisch schön…“

2003 Handhauser Anzeiger München, Mythos Dallas Kunst rund um den JFK: Blanka Wilchfort Skulptur „aus toten Winkeln…“

2003 Süddeutsche Zeitung München …..Dazu gehört die Skulptur „aus toten Winkeln“(im Bild) von Blanka Wilchfort: „Mein Kennedy-Kopf steht für Amerikas Mut zu schneller Veränderung…Gegenkräfte können ihn aus seinem toten Blickwinkel angreifen. Der Kopf wird zerstört, die Visionen bleiben…“

2004 Die Rheinpfalz, Isabelle Girard de Soucanton …Wilchforts Skulpturen wirken wie Sommerfarben, doch sie entsprechen denen der Erde, der ausgetrockneten ausgebleichten, ausgebrannten Tonerde in bestaunenswerten schwarz-braun-beige Schattierungen. ..Wilchfort setzt aufs Lineare. Gemeint sind präzise, ja teils scharfkantige Formen, die ihren Figuren eine gewisse statuenhafte Strenge vermitteln, um dann irgendwo aufzubrechen, sei es als Oberflächenstruktur oder gestalterisch geformt mit „Auswüchsen “ aus dem Inneren oder „Anwüchsen“ auf der Fläche, oft mit Eisenteilen und Garnen kombiniert, um die finalen Aussagen zu apostrophieren… “

Pressezitate zur Ausstellung „Zeitsequenzen“,Pasinger Fabrik 2006

2006 SZ Würmtal, Elisabeth Brandl: Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft. Sechs jüdische Künstler auf der Suche nach ihrem Standort …Zeitsequenzen nennt die Gruppe „Eigensinn hoch Drei“ ihre Ausstellung in der Pasinger Fabrik. Das Motto bringt es auf den Punkt. Im Fluidum von Zeitlosigkeit und Gleichzeitigkeit, von Gestern und Morgen suchen die Exponate der drei Initiatoren und ihrer sechs Gäste ihren Standort im Jetzt. Marlies Poss, Susi Rosenberg und Blanka Wilchfort mit ihren „Eigen-Sinnigen Positionen jüdischer Künstlerinnen“ Brücken zwischen Vergangenheit und Zukunft geschlagen. …Beeindruckend…Blankas Wilchforts Skulpturenreihe „Positionen“ in Ton Eisen Papier und Holz. Befreiung wird hier dargestellt an einer Büste die sich Schritt für Schritt aus der verzerrten Konstellation ihrer Gliedmaßen hin zu stolzer Kopfhaltung entwickelt… “

2006, Münchner Merkur München, Teresa Grenzmann: Es geht um Erinnerung und Vergänglichkeit, Tod und neues Leben…Als Symbolische Arrangements könnte man Blanka Wilchfort und Marlies Poss‘ Skulpturen zusammenfassen…Wilchfort verwendet den Gedanken der erinnernden Fotographie in ihren rund gekrümmten Gestalten deren leiterartig geöffnetes Rückrat die Künsterin mit jüdischen Passfoto-Portraits füllt…“

2006 SZ München, Sabine Zaplin: …Eine der Künstlerinnen, Blanka Wilchfort, hat sich mit ihren Skulpturen mit der Suche der Nachkriegsgeneration nach ihren Wurzeln und damit ihrer Identität auseinandergesetzt. Im Dialog mit einem gebäudeähnlichen Körper in verschiedenen Positionen entsteht der Eindruck des Wurzellosen oder zumindest Entwurzelten. „Entwurzelt“ ist auch der Titel einer anderen Arbeit von ihr… “

2006 SZ München, Ruth Schneeberger „Die Hoffnung als Prinzip“ …Viele der Künstler haben…das Motiv der Hoffnung zum Prinzip erhoben…So auch Blanka Wilchfort, in ihrer Skulpturen-Reihe „die 7 Positionen“ mit der sie einen Körper geschaffen hat, halb menschlich halb architektonisch, der sich ganz langsam und wie unter großen Mühen aus der Verwundung und Abgrenzung löst um schlussendlich den Kopf nach außen zu strecken, zu neuem Leben…“